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Warum auch kleine Vereine vom Datenschutz betroffen sind …

Ab dem ersten Mitglied verarbeitet ein Verein personenbezogene Daten – zumindest einmal Name, Adresse und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail Adresse). Das heißt, selbst wenn ein Verein „nur“ aus den verpflichtend zu bestellenden Organen, wie Obmann/-frau, Stellvertreter/in, Schriftführer/in, Kassier/in besteht, finden Datenverarbeitungen statt.

Es spielt keine Rolle, ob ein Verein 5 Mitglieder hat, oder es sich um den FC Bayern München – mit 291.000 Mitglieder der größte Sportverein der Welt – handelt. Für die Nichtbayernfans und Nichtfußballfans: Auch ein Andreas-Gabalier-Fanclub ist meist als Verein eingetragen und dann gelten für ihn die Datenschutz-Vorschriften genauso – ohne Unterschied. Der Unterschied liegt im Aufwand – kleiner Verein, weniger Aufwand; großer Verein, mehr Aufwand. So einfach ist das.

Was ist eigentlich Datenschutz?

Der Datenschutz ist ein Grundrecht jedes Menschen. Den Datenschutz in Gesetzesform gibt es übrigens schon seit 1976. Damals bereits für händisch, strukturiert verarbeitete Daten („strukturierte Ablage von Mitglieder-Karteien zum Beispiel) – lange vor Computer in jedem Haushalt, Smartphone, Internet oder ähnliches.

Im Zeitalter der Digitalisierung und des Internets, in dem sämtliche Daten und private Informationen von Personen digital abgespeichert werden, ist es daher mehr als notwendig geworden, Menschen vor Daten-Missbrauch zu schützen. Die erste europäische Richtlinie dazu gab es auch schon 1995!

Die EU-Datenschutzgrundverordnung trat letztendlich – mit der Möglichkeit, hohe Strafen zu verhängen – im Mai 2018 in Kraft. Sie gilt für Behörden und Unternehmen, genauso wie für Vereine – UNABHÄNGIG von der Größe!

Es geht nur darum, ob Daten verarbeitet werden – und da reicht es schon, wenn per E-Mail an einen Verteiler Einladungen verschickt werden, oder einmal pro Jahr mit der Briefpost die Vorschreibungen für die Mitgliedsgebühr ausgeschickt werden. Für den Schutz der Privatsphäre jedes Menschen ist sowohl in kleinen als auch in großen Vereinen die Umsetzung und Einhaltung der Datenschutz-Anforderungen enorm wichtig.

Fazit

Der Datenschutz soll dem „gläsernen Menschen“, also dem öffentlich durchleuchteten Menschen ohne Privatsphäre, entgegenwirken, indem jedem Menschen, jedem Vereinsmitglied, das Recht zukommt, selbst darüber zu entscheiden, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sind.

Selbstverständlich wird der FCB etwas mehr Geld in die Hand genommen haben, um datenschutzfit zu werden, als ein Elternverein einer Grundschule in Niederbayern. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Strafen vom Euro-Betrag her natürlich bei einem großen Verein höher ausfallen können, als bei einem kleinen Verein.

ABER: Strafen sollen abschreckend und in angemessener Höhe verhängt werden! Das heißt einem kleinen Verein wird eine 1.000 Euro Strafe letzten Endes vielleicht sogar mehr weh tun, als eine Millionenstrafe einem Großen. Schützen Sie sich und ihren (kleinen) Verein daher so schnell wir möglich!

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